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NACHHALTIGKEIT
Täglich werden über 100 Hektar freie Landschaft für Siedlungen
und Verkehr in Anspruch genommen. Das entspricht einer Fläche
von 125 Fußballfeldern. Parallel zu den ökologischen Auswirkungen
führt die Flächeninanspruchnahme auch zunehmend zu ökonomischen
und sozialen Problemen.
GESETZGEBER
Mit der Novellierung des Baugesetzbuches im Juli 2004 wurde
das Gebot zum sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und
Boden vom Gesetzgeber konkretisiert:
Die Gemeinden haben ”... zur Verringerung der zusätzlichen
Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzungen die Möglichkeiten
der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch Wiedernutzbarmachung
von Flächen, Nachverdichtung und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung
zu nutzen sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß
zu begrenzen” (§1aAbs.2 BauGB)
Dies ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung,
die sich eine drastische Senkung der Flächeninanspruchnahme
für Siedlungs- und Verkehrszwecke von derzeit 131 ha/Tag auf
30 ha/Tag bis zum Jahr 2020 zum Ziel gesetzt hat. Eine verstärkte
Nachweispflicht der Städte und Gemeinden bei der Ausweisung
von zusätzlichen Bauflächen (Flächennutzungsplanung) ist zu
erwarten.
DIGITALES BAULÜCKENKATASTER
Ein digitales Baulücken- und Brachflächenkataster erleichtert
die Bestandserfassung und Mobilisierung erschlossener Baulandreserven
und verstärkt die Nutzung von vorhandenen Gewerbebrachflächen
und Konversionsbauflächen.
Sind die Baulücken erfasst, können sie Interessenten angeboten
werden. Durch die Erfassung und die dadurch mögliche gezielte
Nutzung von Baulücken ergeben sich Vorteile für die Region.
So kann die Neuinanspruchnahme von Siedlungsflächen reduziert
und damit die Bodenversiegelung und die Inanspruchnahme schutzwürdiger
Böden vermindert werden.
Das hat wiederum zur Folge, dass sich der Anteil von Grün
und Erholungsflächen sowie von Biotopen und anderen Schutzgebieten
erhöht. Damit kann auf längere Sicht die Attraktivität der
Kommune gesteigert werden.
LEISTUNGEN
Wir bieten an, eine Informations- und Arbeitsplattform für
Kommunen zu entwickeln, mit dem Ziel, Stadtentwicklung effizienter,
zielgerichtet und erfolgreich umzusetzen.
Das beinhaltet neben der Erfassung und Einbindung der Baulücken
und Brachflächen in einer digitalen Datenbank zusätzlich die
Bewertung der Baulücken hinsichtlich einer möglichen Bebaubarkeit.
Es kann eine eigenständige GIS-gestützte Datenbank erstellt
oder eine bestehende Datenbank aktualisiert und ergänzt werden.
Mögliche thematische Bearbeitung:
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Infrastrukturanbindung |
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Planungsrechtliche Voraussetzungen
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Bewertung des Zustandes von
Grundstücken
und eventuellem Gebäudebestand |
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Ermittlung von Nachverdichtungspotenzial
und baulich untergenutzten Grundstücken |
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Einschätzung der Bebaubarkeit
(z.B. Planungsrecht) |
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Erstellung von Bebauungskonzepten
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Als weitere Leistungen übernimmt die Beratungsgesellschaft
für kommunale Infrastruktur mbH für Teilflächen:
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Prüfen der möglichen Nutzungsarten
und
Erstellung von Raum- und Marktanalysen |
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Ändern bestehender Bebauungspläne
oder
die Erstellung von vorhabenbezogenen Bebauungsplänen |
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Erstellen von Dokumentationen
und
Präsentationen für Investoren |
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Gesamte Projektsteuerung |
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Erstellen von Organisations-,
Zeit-, und Zahlungsplänen |
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Erstellen eines Abschlussberichtes
mit
Kostenzusammenstellung des Gesamtprojektes |
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